KESB Initiative: Argumente 2018-05-09T19:57:28+00:00

Unterzeichnen Sie die «Kindes- und Erwachsenenschutz-Initiative»

Per 01. Januar 2013 wurde mit der Revision des Zivilgesetzbuches das Vormundschaftsrecht durch das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (KESR) abgelöst. Über Nacht wurden die Gemeinden aus der Verantwortung entlassen und die neue Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) wurde mit umfassenden Kompetenzen fernab der Bürgerinnen und Bürger ins Leben gerufen.

Eine Gefährdungsmeldung, ein Unfall, eine Krankheit, eine Demenzerkrankung, eine dauernde Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit, eine Trennung, ein fragwürdiger Arztbericht, eine vorübergehende oder dauernde Urteilsunfähigkeit oder der plötzliche Tod könnte jeden von uns schon morgen treffen. Selbst wenn in all diesen Fällen ein Vorsorgeauftrag oder ein Testament vorliegt und der Wille klar zum Ausdruck kommt, muss die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) den Vorsorgeauftrag und die Beauftragten prüfen und genehmigen.

Nach einer Umfrage bei Urkundspersonen wollen über 95% der Bürgerinnen und Bürger, welche heute einen Vorsorgeauftrag erstellen, dass sich Familienmitglieder ohne Mitwirkung der KESB um sie kümmern. Deshalb hat ein überparteiliches Komitee die Initiative «Eigenständiges Handeln in Familien und Unternehmen» lanciert.

  • Familienmitglieder und Lebenspartner erhalten das Recht, sich im Fall der Urteils- und Handlungsunfähigkeit untereinander zu unterstützen und zu vertreten.
  • Damit werden Familien und insbesondere auch Familienbetriebe und Unternehmen gegen unverhältnismässige Eingriffe von Behörden geschützt.
  • Überdies erhält jede handlungsfähige Person das uneingeschränkte Recht eigenständig zu bestimmen, wer sich im Fall ihrer Urteilsunfähigkeit um deren Vermögen, Betreuung oder deren Firma kümmert.

Unterschreiben Sie diese wichtige Volksinitiative und helfen Sie so mit, die Familien und Gewerbebetriebe zu stärken!